
Als Beispiel für eine seit Jahren gelebten Begegnung zwischen Polen und NRW symbolisieren sie freundschaftliche Beziehungen zwischen Schülerinnen und Schülern. Insbesondere zeigen die Partnerarbeiten, die gemeinsam von polnischen und nordheinwestfälischen Schulen erstellt wurden, ein gelungenes Zusammenwirken über Grenzen hinaus.

In ihrer Eröffnungsansprache bekräftigte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, dass es vor allem auf eine gelebte Begegnung im Rahmen von Partnerschaften ankommt. Sie sagte: „Auf unmittelbare Kooperationen und Begegnungen kommt es an. Denn keine noch so gut formulierte diplomatische Übereinkunft und kein noch so umfangreicher Wirtschaftsvertrag können Grenzen zwischen Völkern abbauen. Der Kern unserer guten Zusammenarbeit mit unseren polnischen Freunden ist und bleibt: das Vertrauen. Und Vertrauen entsteht vor allem dann, wenn es persönliche Kontakte gibt, wenn ein freundschaftlicher Austausch Tag für Tag gelebt und gepflegt wird. Darum sind die vielen Projekte, die es seit 1991 zwischen unseren Ländern gibt so wichtig. Etwa der Schüleraustausch, die Gespräche mit Zeitzeugen, die Kulturbegegnungen oder seit einigen Jahren immer häufiger die gemeinsamen Symposien zur Stärkung des Fachaustauschs inWirtschaft und Wissenschaft."