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NRW - Schülerwettbewerb 2010 "Wege zueinander in Europa"

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Wege sind Symbole für Verbindungen. Durch sie werden Grenzen überschritten und neue Kontakte ermöglicht. Gerade in den letzten Jahren sind viele Hindernisse der Vergangenheit aus dem Weg geräumt worden. Verschlossene Wege wurden geöffnet und neue Wege zueinander bieten sich an. Menschen haben das Glück der neuen "Wege zueinander in Europa" gefeiert, da sie häufig lange auf die Öffnung haben warten müssen. Träume der Begegnung mit den Menschen aus anderen europäischen Ländern haben sich erfüllt.

Wege zu öffnen, zu suchen, zu finden und zu gestalten erfordert immer aktiven Einsatz. Wenn wir die Zukunft im europäischen Haus miteinander gestalten wollen, ist es auch wichtig, auf Spurensuche zu gehen und die Vergangenheit, beispielsweise anhand verschiedener Lebenswege, zu erforschen. In Kriegszeiten, bei Vertreibungen und Flucht waren dies auch „Leidenswege“.

Im Wettbewerb können wir lernen, die Denkweisen und Traditionen in anderen Ländern zu verstehen und Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Immer mehr junge Menschen erweitern ihr Wissen über das Leben, die oft anderen Lebensgewohnheiten und Lebensverhältnisse in Osteuropa, durch Begegnungen und Spurensuche und finden neue, gemeinsame Wege, wie die vielfältigen europäischen Schulpartnerschaften zeigen.

Neue und "junge Wege" der Begegnung tragen zur Gestaltung des Friedens in Europa bei. Die Erfahrung der kulturellen Vielfalt unserer östlichen Nachbarn lässt Europa bunter erscheinen. Wir können voneinander lernen und besser miteinander leben. Je mehr wir über Geschichte und kulturelle Besonderheiten wissen, um so mehr können wir auch Toleranz und Verantwortung entwickeln und dadurch den Zusammenhalt im "Europäischen Haus" stärken.

Der Wettbewerb bietet vielfältige Anregungen zum Kennenlernen osteuropäischer Länder und ermöglicht reale und fiktive Wege der Begegnung; dadurch motiviert er zum selbstständigen und kooperativen Lernen und entwickelt die Sach-, Urteils-, Methoden- und Handlungskompetenz der jungen Menschen.

"Wege zueinander in Europa" lädt ein, Osteuropa in Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Politik/Wirtschaft, Gesellschaftslehre, Sozialwissenschaften, Geschichte, Geografie, Fremdsprachen und Informatik zu erkunden, um so das eigene Wissen über die Lebensweise der Menschen zu erweitern und neue Wege der Freundschaft und des Miteinander im Herzen Europas zu finden.

Die Ernennung der Stadt Essen - stellvertretend für das Ruhrgebiet - zur "Kulturhauptstadt Europas" war ausschlaggebend, im aktuellen Wettbewerb auch eine Sonderprojektgruppe "RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas" anzubieten. Die RUHR.2010 - Projekte fordern dazu auf, verschiedene Aspekte des Ruhrgebiets zu entdecken und aufgabenorientiert zu würdigen. Mit dieser Sonderprojektgruppe wird die Bedeutung der "Ruhr.2010" besonders hervorgehoben. Da das Ruhrgebiet vielfältige osteuropäische Wurzeln hat, werden die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu einer "Entdeckungsreise durch das Ruhrgebiet" eingeladen.

Schülerinnen und Schüler aller Schulformen können ihr Projekt aus einem breit gefächerten Spektrum auswählen. Neben Einzel- und Gruppenarbeiten sind vor allem Arbeiten mit einer Partnerschule im Osten erwünscht, da diese dem Ziel des Wettbewerbs „Wege zueinander in Europa" zu finden in besonderem Maße entsprechen. Es gibt keine bessere Möglichkeit, die Lebensgewohnheiten und Denkweisen der Menschen in anderen Ländern kennen zu lernen, als sich zu ihnen und gemeinsam mit ihnen auf den Weg zu begeben. 

Die Broschüre zum Wettbewerb regt verschiedene Lernwege an, das Thema "Wege zueinander in Europa" zu bearbeiten. Sie verweist auf die Bildungsstandards und Kernlehrpläne sowie auf mögliche Einbindungen in den Unterricht verschiedener Fächer und auf Fächer übergreifendes Lernen. Einige Projektvorschläge eignen sich besonders für Arbeitsgemeinschaften und können die Gestaltung des Ganztags bereichern.

Bei den Projekten für die Oberstufe werden die Anforderungen des Zentralabiturs berücksichtigt; so wird zu einer Integration des Wettbewerbes in die Zeit der Abiturvorbereitung ermutigt. Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, können damit doppelt punkten! 

"Wege zueinander in Europa" zu suchen, zu finden und zu gestalten wird auch durch Hinweise und Informationen auf den Internetseiten des Wettbewerbs unterstützt.

Wir hoffen, dass der Wettbewerbs hilft, die Faszination der Erfolgsgeschichte Europas zu erkennen und die Lernfreude und Kreativität der Kinder und Jugendlichen zu fördern..

Wir freuen uns schon jetzt auf die Beiträge! Viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit!

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