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Wie heißt deine Stadt?

Jahrgangsstufen 7 – 13

Städtenamen ändern sich im Laufe der Zeit. Manchen Stadtnamen, den man aus dem Geschichtsunterricht kennt, sucht man heute im Atlas vergeblich. „Wo liegt bloß Stalingrad, wo es den Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs gegeben hat? Wieso finde ich Breslau, wo Oma geboren wurde, nicht auf einer Landkarte? Wo wurden die ‚Königsberger Klopse‘ erfunden? Königsberg gibt es schließlich (vermeintlich) nicht mehr. Und wo befindet sich dieses Karl-Marx-Stadt, wo es 1989 auch Demonstrationen in der Wendezeit gab?“

Die Bezeichnungen von Städten haben immer einen bestimmten Hintergrund, oft politisch, manchmal aber auch, weil dort nun andere Menschen leben. Die Geschichte hinter dem Namenswechsel ist oftmals viel spannender als man denkt.

Begebt euch auf Entdeckungsreise und untersucht die heutigen und die vergangenen Namen mittel- und osteuropäischer Städte.

Deine Aufgaben

  1. Entscheide dich für drei Städte, deren Namen in den letzten 100 Jahren gewechselt haben. Möglich sind hierbei Breslau/Wroclaw, Königsberg/Kaliningrad, St. Petersburg/Petrograd/Leningrad, Jekaterinburg/Swerdlowsk, Stalingrad/Wolgograd/Zarizyn, Eisenhüttenstadt/Fürstenberg, Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, aber auch viele andere Städte. Ausgeschlossen sind hierbei allerdings die Städte, die seit jeher nur auf Deutsch anders heißen als in der Landessprache, also beispielsweise Mailand/Milano oder Brüssel/Bruxelles/Brussel.
  2. Zeichne die drei Städte auf einer Europakarte ein.
  3. Dokumentiere die Geschichte der verschiedenen Namen. Woher kamen die Namensänderungen? Wie entstanden die Bezeichnungen? Versuche herauszufinden, ob der alte Name noch gebräuchlich ist. Welche Rolle spielen die Stadtwappen? Geben sie Hinweise auf die jeweiligen Namensgebungen? Wie kann man die jeweilige Architektur einbauen? Du kannst diese Dokumentation in Form eines Textes, aber auch als Bild, als Plakat, als Poster oder als Broschüre anfertigen.

Ergänzende Hinweise

Das Projekt kann und soll wie in den Richtlinien und Lehrplänen der Sekundarstufe I für das Gymnasium, die Real- und Hauptschule vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen gefordert, sowohl fächerverbindendes als auch fächerübergreifendes Arbeiten fördern.

Fachbereiche

Erdkunde, Geschichte, Politik, Sozialwissenschaften (auch fächerübergreifend und fächerverbindend)

Arbeitsformen

Einzelarbeiten, Gruppenarbeiten, Partnerarbeiten Facharbeiten, Hausarbeiten

 

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