Jahrgangsstufen 7 – 13
Integration kann funktionieren. 2010 sprach man von der deutschen „Inter(fußball)nationalmannschaft“ – elf der damaligen 23 Fußballnationalspieler hatten ausländische, teils osteuropäische Wurzeln. Sie wurden verehrt, gefeiert. Im Alltag scheitert „Multi-Kulti“ jedoch oft an der sozialen Realität. Immer noch hat fast jeder dritte junge Mensch mit Migrationshintergrund keinen Berufsabschluss, und fast jeder achte Jugendliche mit ausländischen – auch osteuropäischen – Wurzeln schafft keinen Schulabschluss. Ist das fair?
Wenn möglich, arbeite mit Freunden, Klassenkameraden oder Schülerinnen und Schülern aus den osteuropäischen Kontaktschulen zusammen (Kontaktadressen findest du auf www.schuelerwettbewerb.eu). Erstens macht Teamarbeit mehr Spaß, und zweitens könnt ihr so wesentlich ausführlicher und gründlicher arbeiten.
Das Projekt kann und soll, wie in den Richtlinien und Lehrplänen (RuL) der Sekundarstufe I für das Gymnasium, die Real- und Hauptschule vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalens gefordert, sowohl fächerverbindendes als auch fächerübergreifendes Arbeiten fördern. Neben anderen Richtlinienanbindungen ist insbesondere die Anbindung an die RuL des Faches Erdkunde in der Sekundarstufe I unter dem Themenfeld I – Ziele und Probleme der Schaffung neuer politischer und wirtschaftlicher Strukturen in einem (Groß-)raum – gegeben.
Erdkunde, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Sozialwissenschaften (auch fächerübergreifend und fächerverbindend)
Einzelarbeiten, Gruppenarbeiten, Partnerarbeiten Facharbeiten, Hausarbeiten