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Museum des 20. Jahrhunderts

Jahrgangsstufen 4 – 9

Vor einem Jahrzehnt hat das 21. Jahrhundert begonnen. Ihr seid gegen Ende des 20. Jahrhunderts geboren oder sogar schon zu Beginn des neuen Jahrtausends. Doch was bleibt in Erinnerung vom 20. Jahrhundert? Eure Eltern, Großeltern oder andere ältere Menschen können sich noch gut an wichtige historische Ereignisse im 20. Jahrhundert erinnern. Eltern, Großeltern, ältere Menschen in Seniorenheimen verbinden mit den großen historischen Ereignissen ganz persönliche Erlebnisse, die ihnen im Gedächtnis geblieben sind. Oft haben sie Dinge aufbewahrt, mit denen sich diese Erlebnisse dokumentieren lassen. Das kann ein Foto aus der Kinderzeit sein, ein Reisepass, ein besonderer Brief, ein Stück von der Mauer in Berlin, ein Lieblingslied oder ein Lieblingsbuch. Warum haben sie es aufbewahrt, und welche Geschichten verbergen sich dahinter? Welche Dinge sind es wert, für eure Generation im neuen Jahrhundert und im neuen Jahrtausend aufbewahrt zu werden? Die Erinnerungsstücke und deren Geschichten sollen euch auf dem Weg durch das 21. Jahrhundert begleiten. Diese Sammlung könnte einmal Inhalt eines „Museums des 20. Jahrhunderts“ werden.

Grußwort von Dr. Kaiser

Eure Aufgaben

Fragt eure Eltern und Großeltern, fragt in euren Familien, besucht ein Seniorenheim und kommt mit den Senioren ins Gespräch oder schreibt Briefe, in denen ihr ältere Menschen nach ihren wichtigen persönlichen Erinnerungen an das 20. Jahrhundert befragt. Ihr werdet spannende Geschichten erfahren und erleben, dass sich oft hinter kleinen Dingen interessante Geschichten beispielsweise über eure Familie und über vergangene Zeiten verstecken.

Bittet eine Partnerschule aus Osteuropa, sich an dem Projekt zu beteiligen. Tauscht eure Ergebnisse aus und vergleicht, wie unterschiedlich oder wie ähnlich die persönlichen Erinnerungen der älteren Generation an das 20. Jahrhundert sind.

  1. Fragt eure Eltern, Großeltern oder andere ältere Menschen aus eurem Bekanntenkreis nach Dingen (Gegenstände, Fotos, Dokumente), die sie aus dem 20. Jahrhundert bewahrt haben. Bittet sie, euch zu erzählen, warum gerade dieses Ereignis oder dieser Gegenstand so besonderen Wert besitzt.
  2. Macht ein Foto, zeichnet, malt oder kopiert die Dinge, schreibt die Geschichte dazu auf.
  3. Tragt eure Fotos, Zeichnungen, Kopien zusammen und gestaltet beispielsweise gemeinsam eine Collage oder eine Installation daraus. Ihr könnt auch einen kleinen Film drehen oder im Computer die Bilder bearbeiten und zusammenstellen. Tragt eure Geschichten zu den einzelnen abfotografierten, gezeichneten, gemalten, kopierten Sammlungsstücken in einem Buch zusammen oder sprecht sie auf ein Aufnahmegerät oder erstellt eine CD mit den Beiträgen.
  4. Schickt eure Ergebnisse (zum Beispiel auf einer CD) an eure Partnerschule aus Osteuropa oder an eure Partnerschule in NRW (für Schüler aus Osteuropa).

Ergänzende Hinweise

Das Projekt kann und soll, wie in den Richtlinien und Lehrplänen der Sekundarstufe I für das Gymnasium, die Real- und Hauptschule vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen gefordert, sowohl fächerverbindendes als auch fächerübergreifendes Arbeiten fördern. Der Umgang im Bereich neue Medien, kreatives Schreiben, kreatives Gestalten wird gefördert.

Fachbereiche

Deutsch, Kunst, Geschichte, Politik (auch fächerübergreifend)

Arbeitsformen

Gruppenarbeiten, Partnerarbeiten

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